#creative: Inspiration finden

Kreativität spielt in vielen Berufsfeldern eine große Rolle, doch beim Schreiben geht meistens gar nichts ohne Inspiration. So gehe ich vor:

Arbeitsbedingungen:

  • Zufall: Wenn dir Ideen im Alltag kommen, schreib sie unbedingt sofort auf. Hierbei helfen Notizbücher und Apps wie Google Keep, Evernote & Co.
  • Arbeitsrhythmus: Strukturiere deinen Tag so, dass du deinen individuellen Rhythmus am besten nutzen kannst. Oft tun wir das ohnehin schon im Bezug auf unsere Produktivität. Doch kreatives Denken gelingt manchmal gerade außerhalb dieser konzentrierten Phasen besonders gut, da unser Gehirn offen für Assoziationen ist und unbewusstes Wissen besser abrufen kann.
  • Medien: Was ich eben beschrieben habe, kann man durch den Einsatz von Medien verstärken. Artikel oder Bücher zum Thema lesen, Musik hören, Fotos, Illustration oder Malerei anschauen – probier es einfach mal aus. Für bestimmte Gebiete gibt es auch nützliche Tools: Google Trends und Newstral zum Sammeln von Fakten und Meinungen, Pinterest und Instagram für visuellen Input, usw. Wenn du sonst nicht auf Daten schaust, frage eine Kollegin, die dir aktuelle Trends erklären und Zahlen aufbereiten kann.
  • Störfaktoren ausschalten: Auf der anderen Seite braucht man manchmal einfach Ruhe und sollte das auch ganz klar kommunizieren. Im Großraumbüro schwöre ich auf Noise Cancelling Headphones, da es nicht immer Fokusräume gibt. Eine Lösung können auch Fokuszeiten fürs ganze Team sein. Meetings sind übrigens ein ganz heikles und eigenes Thema, ich würde einfach mal sagen: Kann helfen, muss aber nicht.
  • Druck und Stress: Wenn du ohne Druck nicht arbeiten kannst, lass dir immer eine Deadline geben und strukturiere Aufgaben in Roadmaps mit einzelnen Milestones. So merkst du, wann du in Verzug kommst.
  • Routinen aufbauen: Viele Künstler und Schriftsteller haben ihren Arbeitsalltag klar strukturiert und ihre Kreativität mit Routinen gezielt gefördert. Dazu können der Auf-/Umbau des Arbeitsplatzes (warum z.B. nicht mal wieder mit Zettel und Stift oder im Stehen arbeiten oder komplett den Ort wechseln?), Spaziergänge und regelmäßiger Sport, der Austausch mit anderen, die Veränderung des Essenszeiten oder eine generelle Nahrungsumstellung, die Art des Nachrichtenkonsums sowie natürlich Pausen und Erholung gehören.
  • Vision und Vorbilder: Wenn du dir nicht sicher bist, wie es weitergehen soll, besinne dich zurück auf das Wesentliche, die übergeordnete Vision deiner Firma oder dieses Projekts. Wenn du Vorbilder hast, frage dich, wie Sie ein Problem angehen würden. Nützlich ist in beiden Fällen, dein Leitmotiv zu visualisieren und immer im Blick zu haben.

Mindset

  • Positives Denken: Was zunächst vielleicht esoterisch klingt ist die Bedingung für Innovation. Manche Prozesse wie Brainstormings erfordern Radikale Positivität, die man lernen kann.
  • Nah und Fern: Wechsel gezielt die Perspektive, betrachte kleinste Details oder das große Ganze und den Kontext, versetze dich in spezielle Kundengruppen oder nehme einen absurden Blickwinkel ein, um frische Ideen zu entwickeln.
  • Fehler zulassen: In der Anfangsphase ist Perfektionismus nicht angebracht, versuche diesen ganz gezielt in die darauf folgenden Schritte zu verlagern.
  • Werde und bleib neugierig: Erkunde das Subjekt deiner Kreativität, traue dich naive Fragen zu stellen oder aber vermeintlich zu detaillierte Nachforschungen anzustellen und finde etwas, das einzigartig ist und Emotionen auslöst.

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